Der November und die Menschen, die uns fehlen
Der November ist für mich ein besonderer Monat, denn meine Mama hatte im November Geburtstag. 2012 ist sie an Krebs gestorben, und obwohl inzwischen so viele Jahre vergangen sind, denke ich oft an sie, besonders in dieser Zeit.
Ich finde, der November ist ohnehin ein Monat des Erinnerns. Mit Allerheiligen, Allerseelen und dem Totensonntag ist es eine Zeit, in der wir besonders an die Menschen denken, die nicht mehr bei uns sind.
Auch das Jahreskreisfest Samhain, das traditionell den Übergang in die dunkle Jahreshälfte markiert, ist mit dem Gedenken an Verstorbene und unseren Ahnen verbunden.
Dabei muss es gar nicht immer traurig sein. Es gibt so viele schöne, lustige und kostbare Erinnerungen an Menschen, die unser Leben begleitet haben. An kleine Eigenheiten, gemeinsame Erlebnisse und Dinge, die wir vielleicht schon lange nicht mehr bewusst hervorgeholt haben.
Deshalb habe ich dir für diesen November zehn Journaling Impulse zusammengestellt, mit denen du dich auf unterschiedliche Weise mit deinen Erinnerungen, deiner Familiengeschichte und den Menschen beschäftigen kannst, die dir am Herzen liegen.
Und ich möchte dir eine meiner liebsten Schreibübungen zeigen. Denn aus genau dieser Übung ist vor einigen Jahren ein Gedicht über die Hände meiner Mama entstanden.
Wie aus einem einzigen Wort ein Gedicht wurde
Vor ungefähr zehn Jahren habe ich in meinem ersten Workshop zum kreativen Schreiben eine Methode kennengelernt, die mich bis heute begeistert: das Clustering.
Damals begegnete mir auch das Buch „Garantiert schreiben lernen“ von Gabriele L. Rico, das sich ausführlich mit dieser kreativen Schreibtechnik beschäftigt. Später lernte ich das Clustering während meiner Ausbildung zur Journalingkursleiterin nach Kathleen Adams noch einmal aus einer anderen Perspektive kennen.
Eine Übung aus Ricos Buch ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Die Aufgabe war, ein Cluster zum Wort „Hände“ zu erstellen.
Also habe ich mich mit einem Blatt Papier hingesetzt, das Wort in die Mitte geschrieben und einfach alles gesammelt, was mir spontan dazu eingefallen ist. Ohne groß darüber nachzudenken, wohin mich meine Gedanken führen würden.
Irgendwann landete ich bei den Händen meiner Mama. Sie war Töpferin und als Kind habe ich sehr viel Zeit in ihrer Werkstatt verbracht und ihr dabei zugesehen, wie sie auf der Drehschreibe allerlei Gefäße erschaffen hat.
Aus diesem Cluster entstand schließlich ein Gedicht, das mich selbst unglaublich berührt hat.
Ich erzähle diese Geschichte auch heute noch gerne in meinen Journaling Workshops. Denn ich bin mir sicher, dass ich dieses Gedicht ohne das Cluster niemals geschrieben hätte.
Das Faszinierende an dieser Methode ist, dass wir unseren Gedanken freien Lauf lassen und dabei Verbindungen entdecken, auf die wir beim bewussten Nachdenken oft gar nicht gekommen wären.
Beim Clustering bewegen wir uns nicht geradlinig von einem Gedanken zum nächsten. Wir assoziieren frei, folgen Bildern, Gefühlen und Erinnerungen und entdecken dabei oft ganz überraschende Zusammenhänge. Gerade deshalb eignet sich die Methode auch wunderbar für das Journaling.
Und weil mir das Gedicht so viel bedeutet, möchte ich es heute mit dir teilen.
Die Hand meiner Mutter
Deine Hand auf meiner Wange,
ich passte ganz in sie hinein.
Deine Hand auf meiner Wange,
war Trost,
war Schutz,
war Sicherheit.
Deine Hand auf meiner Wange,
sie existiert nicht mehr.
So, wie mein erstes Zuhause,
dein Bauch.
Deine Hand auf deinem Bauch,
die sichere Höhle,
die Wärme,
aus der ich geboren wurde.
Ich frage mich, ob ich sie je verlassen wollte.
Jetzt ist sie weg.
Existiert nicht mehr.
Deine Hand auf meiner Wange.
Deine Umarmung vor dem Schlafengehen,
jedes Mal ein kleiner Abschied.
Deine Hand,
deine schönen Hände,
die allerlei Gefäße erschaffen haben.
Heute könnte ich sie alle mit Erfahrung füllen.
Deine Hand,
deine Hände,
dein Bauch,
sie existieren nicht mehr.
Du bist zurückgegangen,
in die Erde,
aus der du Erinnerungen erschaffen hast.
Du bist zurückgegangen
in den Bauch von Mutter Erde,
in den Bauch deiner Mutter,
und aller Mütter zuvor.
Beim Abschied lag deine Hand
zwischen den Händen
deiner Kinder.
10 Journaling Impulse für deinen November
Du brauchst nur dein Journal, einen Stift und ein bisschen Zeit für dich. Such dir einfach die Übung aus, die dich gerade anspricht. Und wenn du merkst, dass eine Erinnerung zu schmerzhaft ist, darfst du sie natürlich auch auslassen.

- Die Hände eines geliebten MenschenNimm ein leeres Blatt und schreibe das Wort „Hände“ in die Mitte. Kreise es ein und notiere rundherum alles, was dir spontan dazu einfällt. Verbinde zusammengehörende Wörter mit Linien und ergänze neue Gedanken, Bilder und Erinnerungen.
Wichtig ist, dass du nicht lange überlegst oder deine Einfälle bewertest. Folge einfach deinen Assoziationen. Wenn ein neues Wort auftaucht, schreibst du es auf und verbindest es mit dem Gedanken, aus dem es entstanden ist.
So wächst nach und nach ein kleines Netz aus Wörtern und Bildern.
Vielleicht denkst du an die Hände deiner Großmutter, die immer so wunderbar kochen konnte. An die Hände deines Vaters, der dir das Fahrradfahren beigebracht hat. Oder an die Hände eines Menschen, den du sehr vermisst.
Und so wird aus deinem Cluster ein Gedicht:
Schau dir dein fertiges Cluster an. Welche Wörter oder Bilder sprechen dich besonders an? Welche Erinnerung möchtest du festhalten?
Wähle einige Begriffe aus und beginne, daraus kurze Zeilen zu schreiben. Du kannst einzelne Wörter übernehmen, kleine Sätze ergänzen oder Bilder miteinander verbinden.
Dein Gedicht muss sich nicht reimen und du brauchst dafür auch kein dichterisches Talent. Lass die Worte einfach entstehen und schau, wohin sie dich führen.
Mein Buchtipp: Wenn du mehr über Clustering erfahren möchtest, kann ich dir das Buch „Garantiert kreativ schreiben lernen“ von Gabriele L. Rico empfehlen. Ich selbst besitze noch die ältere Ausgabe mit dem Titel „Garantiert schreiben lernen“, die ich vor ungefähr zehn Jahren entdeckt habe. Inzwischen gibt es eine neue Ausgabe, von der ich allerdings nicht weiß, inwieweit sie überarbeitet wurde.
Das Buch hat mich damals sehr begeistert und mein eigenes Schreiben nachhaltig bereichert. Wenn du gerne kreativ schreibst oder tiefer in die Methode des Clusterings eintauchen möchtest, lohnt es sich, einen Blick hineinzuwerfen.
Hier kannst du dir die aktuelle Ausgabe ansehen. - Ein Duft aus der VergangenheitGibt es einen Duft, der dich sofort an einen bestimmten Menschen erinnert?
Vielleicht das Parfüm deiner Mutter, frisch gebackener Kuchen bei deiner Oma, der Duft einer Werkstatt oder ein bestimmtes Gericht, das es früher immer sonntags gab.
Schließe für einen Moment die Augen und erinnere dich an diesen Duft. Wo bist du gerade? Wer ist bei dir? Was passiert um dich herum?
Beschreibe die Erinnerung möglichst lebendig und mit allen Sinnen. - Typisch Mama, typisch OpaGab es einen Satz, den ein Mensch aus deiner Familie ständig gesagt hat? Eine lustige Redewendung, einen guten Rat oder einen Spruch, bei dem heute noch alle schmunzeln müssen?
Schreibe diesen Satz auf und erzähle die Geschichte dazu.
Vielleicht fallen dir sogar mehrere solcher Familiensprüche ein, die du gerne für die nächsten Generationen festhalten möchtest. - Die Frauen vor mirWie viel weißt du eigentlich über die Frauen, die vor dir gelebt haben?
Schreibe die Namen deiner Mutter, deiner Großmütter und, soweit du sie kennst, deiner Urgroßmütter auf.
Was weißt du über ihr Leben? Welche Berufe hatten sie? Was haben sie gerne gemacht? Welche Träume könnten sie gehabt haben?
Und wenn du eine dieser Frauen heute noch etwas fragen könntest, was wäre das? - Das möchte ich bewahrenGibt es in deiner Familie bestimmte Traditionen, Gewohnheiten oder Gegenstände, die dir besonders am Herzen liegen und die du gerne bewahren möchtest?
Bei uns ist zum Beispiel die Bescherung an Weihnachten etwas ganz Besonderes. Wir sitzen gemeinsam am Tisch, genießen unser Weihnachtsessen und packen zwischen den einzelnen Gängen unsere Geschenke aus. Aber nicht alle gleichzeitig. Einer sucht ein Geschenk aus und überreicht es jemandem am Tisch. Dann wird erst einmal geraten, was wohl drin sein könnte, bevor es ganz in Ruhe ausgepackt wird. Und dann ist der Nächste dran.
So verbringen wir den ganzen Abend miteinander und genießen jedes einzelne Geschenk.
Und dann gibt es noch die alten silbernen und weißen Christbaumkugeln meiner Mama. Ich liebe sie und freue mich jedes Jahr, wenn ich sie wieder auspacke und an unseren Weihnachtsbaum hänge.
Was möchtest du gerne bewahren? Welche Traditionen, Erinnerungsstücke oder kleinen Familienrituale bedeuten dir besonders viel? Und welche davon möchtest du eines Tages weitergeben? - Die Geschichte hinter dem FotoSuch dir ein altes Familienfoto aus, das du besonders magst oder das dich neugierig macht.
Schau es dir ganz genau an. Wer ist darauf zu sehen? Was tragen die Menschen? Wo wurde es aufgenommen? Was fällt dir im Hintergrund auf?
Und dann werde kreativ: Stell dir vor, du könntest für einen Moment in dieses Foto hineinschlüpfen.
Was würdest du hören? Worüber sprechen die Menschen? Was ist kurz vor der Aufnahme passiert?
Schreibe eine kleine Geschichte zu deinem Foto. Du darfst dabei ruhig deiner Fantasie freien Lauf lassen. - Ein Brief an jemanden, der dir fehltGibt es einen Menschen, dem du gerne noch etwas erzählen würdest?
Dann schreibe ihm einen Brief.
Erzähle von deinem Leben, von den Dingen, die in letzter Zeit passiert sind, von deinen Freuden und Sorgen. Du kannst auch Fragen stellen oder einfach schreiben, was du diesem Menschen schon lange sagen möchtest.
Dieser Brief ist nur für dich. Du kannst ihn aufbewahren, später noch einmal lesen oder anschließend ganz bewusst verabschieden. - Post von deinen AhnenStell dir vor, du könntest eine Nachricht von einem deiner Vorfahren erhalten. Von deiner Urgroßmutter, deinem Ururgroßvater oder einem Menschen aus deiner Familiengeschichte, von dessen Leben du überhaupt nichts weißt.
Reise in Gedanken ein paar Generationen zurück und überlege, von wem du gerne einen Brief bekommen würdest.
Was könnte dir dieser Mensch über sein Leben erzählen? Welche Erfahrungen hat er gemacht? Was würde er gerne an dich weitergeben? Und welchen Rat hätte er für dein heutiges Leben?
Stell dir vor, dieser Mensch wüsste, dass es dich eines Tages geben würde. Was würde er dir mit auf deinen Lebensweg geben wollen?
Nimm dein Journal und schreibe diesen Brief aus der Perspektive deines Vorfahren. Lass deiner Fantasie freien Lauf und schau, welche Worte entstehen. - Ein Gespräch, das ich gerne noch führen würdeStell dir vor, du könntest noch einmal einen Nachmittag mit einem Menschen verbringen, der nicht mehr da ist.
Wo würdet ihr euch treffen? In der Küche bei einer Tasse Kaffee, bei einem Spaziergang oder an einem Ort, an dem ihr früher gerne zusammen wart?
Worüber würdet ihr sprechen? Was möchtest du unbedingt noch wissen?
Schreibe dieses Gespräch als kleinen Dialog auf. - An der Schwelle zum WinterMit Samhain feierten die Menschen einst das Ende der Erntezeit und den Beginn der dunklen Jahreshälfte. Ich finde, das ist auch ein schöner Anlass, um einmal auf das eigene Jahr zurückzublicken.
Stell dir vor, du könntest alles, was du in diesem Jahr erlebt, gelernt und gesammelt hast, wie eine Ernte vor dir ausbreiten.
Was würdest du gerne mit in die Wintermonate nehmen? Was hat dir Freude bereitet? Welche Erfahrungen waren besonders wertvoll? Und was darf jetzt einfach hinter dir bleiben?
Schreibe eine kleine Liste deiner persönlichen Jahresernte.
Wenn du ein geliebtes Tier verloren hast
Natürlich können wir auch Tiere schmerzlich vermissen. Sie sind oft viele Jahre an unserer Seite, begleiten uns durch unseren Alltag und gehören ganz selbstverständlich zur Familie.
Wenn du ein Tier verloren hast, habe ich noch drei kleine Schreibideen für dich:
Ein ganz normaler Tag: Beschreibe einen typischen Tag mit deinem Tier. Vom ersten Begrüßungsritual am Morgen bis zu euren gemeinsamen Abendstunden.
Ein Dankesbrief: Was hat dein Tier in dein Leben gebracht? Welche gemeinsamen Erlebnisse wirst du nie vergessen? Schreibe ihm einen Brief und erzähle davon.
Die kleinen Spuren: Welche Gewohnheiten erinnern dich heute noch an dein Tier? Gibt es bestimmte Plätze, Geräusche oder Momente, in denen du besonders an es denkst?
Schreiben mit allen Sinnen: Ätherische Öle für den November

Düfte können Erinnerungen wachrufen, die wir längst vergessen glaubten. Ein bestimmtes Parfüm, der Duft von frisch gebackenem Kuchen oder der Geruch eines vertrauten Zuhauses, und schon sind wir in Gedanken wieder an einem ganz anderen Ort.
Auch beim Journaling verwende ich gerne ätherische Öle. Für den November möchte ich dir zwei Pflanzen vorstellen, deren Geschichte und Symbolik wunderbar zu den Themen Erinnerung, Trauer und Abschied passen.
Zypresse: Trauer, Abschied und ewiges Leben
Die Zypresse gilt seit der Antike als Symbol für Trauer, Abschied, Unsterblichkeit und das Weiterleben nach dem Tod.
In der griechischen Mythologie erzählt Ovid von Kyparissos, einem jungen Mann, der aus Trauer über den Tod eines geliebten Hirsches in eine Zypresse verwandelt wurde.
Bis heute findet man Zypressen auf vielen mediterranen Friedhöfen. Als immergrüner Baum symbolisiert sie zugleich Beständigkeit und Hoffnung.
In der spirituellen Aromapraxis wird das ätherische Öl der Zypresse außerdem mit Loslassen, innerer Stärke und dem Umgang mit Veränderungen verbunden. Auch ich verwende Zypresse gerne, wenn ich bewusst etwas loslassen, mich von alten Bindungen lösen oder innerlich einen Schritt weitergehen möchte.
Myrte: Liebe, Geborgenheit und Verbundenheit über Generationen
Die Myrte ist eine der traditionellen Pflanzen der Liebe. Im antiken Griechenland war sie der Göttin Aphrodite geweiht und steht seit Jahrhunderten für Liebe, Treue und Lebenskraft.
Auch als Hochzeitspflanze hat sie eine lange Tradition. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass die Myrte für eine Liebe stehen kann, die über den Tod hinausreicht, und für die Verbundenheit, die zwischen den Generationen bestehen bleibt.
In der spirituellen Pflanzenarbeit wird die Myrte auch mit liebevoller, mütterlicher Geborgenheit in Verbindung gebracht. Ich verwende ihr ätherisches Öl gerne, wenn ich mir Wärme, Zuwendung und das Gefühl wünsche, liebevoll gehalten zu sein.
Möchtest du die Öle ausprobieren?
Wenn du die ätherischen Öle von Young Living gerne selbst kennenlernen möchtest, kannst du sie über mich bestellen.
Am günstigsten bestellst du als Mitglied. Du erhältst dann den Mitgliedspreis, ganz ohne Abo oder Verpflichtung zu regelmäßigen Bestellungen. Wie das genau funktioniert, habe ich dir Schritt für Schritt in einer Bestellanleitung aufgeschrieben. Dort findest du auch meine Empfehlungsnummer, die du bei der Anmeldung einträgst.
Zur Bestellanleitung: Mitglied werden und sparen
Werbung: Wenn du über meine Empfehlung bestellst, erhalte ich eine Provision.
Natürlich brauchst du keine ätherischen Öle, um die Journalingübungen auszuprobieren. Sie sind eine schöne Ergänzung, wenn du gerne mit Düften arbeitest. Dein Journal und ein Stift reichen aber vollkommen aus.
Mein Trauerjournal
Nach dem Tod meiner Mama ist das Schreiben für mich zu einem wichtigen Begleiter geworden. In meinem Journal konnte ich Gedanken und Gefühle festhalten, für die ich oft keine Worte im Gespräch gefunden habe.
Aus dieser Erfahrung und meiner Arbeit als Schreibtherapeutin ist später mein Trauerjournal entstanden.
Es enthält Schreibimpulse und Übungen, mit denen du dich in deinem eigenen Tempo mit deiner Trauer beschäftigen kannst. Es gibt dabei keinen festen Zeitplan und auch keinen richtigen oder falschen Weg.
Wenn du gerade um einen Menschen trauerst oder jemanden kennst, dem das Journal guttun könnte, schau es dir gerne an.
Zum Trauerjournal
Möchtest du deine Sorgen und deine Trauer Gott anvertrauen?
Wenn du gläubig bist oder dich nach einer tieferen Verbindung zu Gott sehnst, kann auch das Schreiben eine wunderbare Form des Gebets sein.
In meinem Mini Workshop „Schreiben mit Gott“ zeige ich dir, wie du mit Gott schreibend ins Gespräch kommen kannst. Du darfst ihm alles anvertrauen, was dich gerade beschäftigt. Deine Sorgen, deine Trauer, deine Fragen und auch die Dinge, für die du dankbar bist.
Vielleicht möchtest du etwas loslassen, um Trost bitten oder einfach einmal alles von der Seele schreiben.
Hier erfährst du mehr über „Schreiben mit Gott“
Ein November voller Erinnerungen
Ich hoffe, du hast Lust bekommen, in diesem November ein bisschen in deinen Erinnerungen zu stöbern.
Du musst natürlich nicht alle Schreibimpulse ausprobieren. Such dir aus, was sich für dich gut anfühlt. Vielleicht möchtest du auch ein paar alte Fotos hervorholen, in Familienalben blättern oder jemanden anrufen, der dir noch eine Geschichte aus früheren Zeiten erzählen kann.
Ich finde, das ist etwas Wunderbares am Schreiben: Wir können Erlebnisse und Erinnerungen festhalten, die sonst irgendwann in Vergessenheit geraten würden.
Und wer weiß, womöglich entsteht dabei sogar ein Gedicht.
Ich wünsche dir einen November voller schöner Erinnerungen, Zeit für dich und kostbarer Momente mit den Menschen, die dir am Herzen liegen.
Alles Liebe
deine Johanna
